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Skiweekend vom 28. - 30.01. 2005

Diesmal begann das Wochenende bereits am Freitag. Abfahrt 17:00 stand auf dem Programm. Bereits um 16:30 waren alle Plätze reserviert oder besetzt. Irgendwie fanden aber auch die später Kommenden noch ein Plätzchen, entweder im grossen oder im kleinen Hürzeler Car. All das Gepäck wurde verstaut samt den Skis der Schnee­hasen und den Schnee­schuhen der Schneeschuh­wanderer. Und los ging’s Richtung Arosa. Draussen war es richtig winterlich und entsprechend kalt – so um die -10 Grad. Die Heizung im Car war auf Höchstleistung eingestellt und es war einigermassen erträglich. Es hatte an den vorhergegangenen Tagen mächtig geschneit. Die Strasse nach Arosa sei schneebedeckt, hiess es. Die Frage war: „Wann müssen wir Ketten anlegen?“ Wir kamen aber problemlos bis nach Arosa. Für das kurze steile Stück zum Hotel brauchten wir aber trotzdem Ketten und so mussten wir uns gedulden. Doch bald waren wir in ‚unserem‘ Sunstar Hotel und lasen mit Genuss die Menu­karte und genossen das gediegene Abendessen.

Der nächste Morgen begrüsste uns mit herrlichem Sonnen­schein, aber auch mit klirrender Kälte. Auf dem Weisshorngipfel hatte es minus 23 Grad. Wir waren alle sehr gut eingepackt und die Sonne tat das Ihrige. Nur der Fahrtwind liess die Wangen und die Nasenspitzen einfrieren. Die Skifahrer sausten über die herrlichen Pisten und genossen den wunder­baren Schnee, die Schnee­schuh­wanderer erfreuten sich am tiefen Schnee und die Spazier­gänger wanderten auf den Aroser Spazierwegen zum Restaurant Alpen­blick. Dort trafen auch viele Ski fahrende Schnee­hasen ein und erfreuten sich an den dortigen Spezialitäten.

Am Abend trafen wir einander um 19:00 beim Apéro in der Hotelbar. Einige sahen besonders frisch aus. Hatte doch in dem voll belegten Hotel irgendein Hotelgast das Warm­wasser einfach laufen lassen. Die Geschichten die erzählt wurden begannen ungefähr so: 'als ich dann komplett eingeseift war...' oder 'da hatte ich gerade meine Haare shampooniert...' und endeten mit Worten wie 'eisig, bitterkalt und frieren. Es gab auch sonst viel zu erzählen. Einige hatten kleinere Unfälle, doch Hugo traf es besonders hart - Kreuz­bandriss - und er humpelte herum mit einem eingeschienten Bein. Und der arme Karl rutschte auf den Stiegen vom Casino zum Hotel aus und war übersäht mit Schürfungen und blauen Flecken. Das hielt sie aber nicht davon ab, mit den Anderen das vorzügliche, mehr­gängige Abend­essen zu geniessen und den Abend an der Bar ausklingen zu lassen.

Der Sonntag war genau so schön wie der Samstag. Blauer Himmel und klirrende Kälte – doch so gegen Mittag spürten wir die Kälte nicht mehr. In vollen Zügen genossen wir das Skifahren bei besten Schnee­verhältnissen und bei strahlendem Sonnen­schein.

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Blick vom Weisshorn
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Weisshorngipfel
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Tschuggen
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Stefan und Schneehasen
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Weisshornblick
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Blick vom Weisshorn auf Arosa
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Abendessen
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Paraglider
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Mittelstation

Arosa Paorama

Weil in Arosa am Nachmittag ein Pferde­rennen war, wollten wir rechtzeitig abfahren, bevor das Rennen zu Ende wäre und die Strasse nach Chur verstopft würde. Das war so mit dem Carunternehmen abgemacht. Wir waren alle pünktlich um 15:30 bereit, aber der Car war noch weit weg. Offenbar sehr weit, denn wir mussten über eine Stunde warten, bis er nach Arosa kam. Da für die Zufahrt zum Hotel wieder Ketten nötig gewesen wären, blieb der grosse Car oben beim Kasino stehen und das viele Gepäck wurde mit dem kleinen Bus und dem Hotelbüsslein hinaufgefahren. Dann wurde umge­laden und endlich, so um 16:50, konnten wir losfahren. Wir mussten einen einzelnen Pferde­transporter überholen, sonst war die Fahrt kein Problem. Doch halt - da war doch noch etwas. Die Schnee­hasen machten einen traurigen Eindruck im Car. Besonders in den hinteren Reihen waren sie fest einge­packt in Anorak, Haube, Schal und Ski­handschuhe und zitterten. Nach den minus 23 Grad auf der morgendlichen Arosa Piste und dem Kaltduschen im Hotel war dies das dritte und am stärksten empfundene Kälteerlebnis. Der Chauffeur bemühte sich sehr, die Heizung zu finden, aber offenbar war sie in Arosa geblieben.

Nichts desto Trotz sind wir nach drei Stunden Fahrt in Zürich gut angekommen und träumen jetzt schon von den kommenden Schneehas Ereignissen und dem bevor­stehenden Oster­Weekend in Sankt Moritz (mit geheiztem Car).