Chlaushock, 8. Dezember 2007
Bericht von Heike
Fotos vom Höck von Margrit

Rita, Du hast das wieder prima gemacht!

Wie Du am Abend sagtest, vieles kann die moderne Technik heute übernehmen, aber die guten Ideen hat immer noch der Mensch!

Ein gut besetzter Hess-Car startete um 13 Uhr zur Fahrt nach Winterthur. Bruno, der Schmutzli, erzählte uns noch Einzelheiten über Winterthur, weil er dort einmal „im Wald gehaust hat“. Unser Ziel war das Technorama Winterthur. Wir hatten fast drei Stunden Zeit, um uns mit den Phänomenen aus Technik, Naturwissenschaft und Wahrnehmung etwas vertraut zu machen.

Hier heisst es nicht: „Berühren verboten“, sondern „Anfassen erwünscht“. Es geht bei den Experimentierstationen nicht um „richtig oder falsch“, sondern um das Selbstentdecken. Wir trafen immer wieder welche aus unserer Gruppe, die fasziniert experimentierten an den verschiedensten Objekten. Wir konnten auch an einer halbstündigen Präsentation mit Experimenten teilnehmen zum Thema „Strom“ oder „Gas“. Machte Spass!

Wuppertaler Schwebebahn. Es existieren weltweit nur zwei Exemplare dieses Märklin Modells Sehr interessant war der unterste Stock mit einer grossen Ausstellung über 100 Jahre alte Modelleisenbahnen, alte Drahtseilbahnen, Wasserflugzeuge – alles sehr schön präsentiert mit alten Märklin-Bahnhöfen.


Hugo beobachtete ich am „Sisyphus“ – Ausstellung Mathemagie –, fasziniert beobachtete er wie die „Kugel“ sich ihre Bahnen sucht.

Nach so viel „Kopflastigem“ meldete sich der Magen für einen kleinen Imbiss oder zum Durstlöschen. Ein lichtdurchflutetes Selbstbedienungsrestaurant lud dazu ein.

Um 17 Uhr hiess es: Weiterfahrt zum abendlichen Dinner. Unser Ziel war das Restaurant „Bruderhaus“ im Herzen von Eschenberg, umgeben vom Wildpark Bruderhaus. Er ist einer der Ältesten der Schweiz, besteht seit 1890. Wie kam es zu dem Namen „Bruderhaus“? Einst stand hier eine Einsiedelei. Offenbar fanden wandernde Mönche Gefallen an diesem Ort, denn schon 1395 pflegte eine ganze Bruderschaft hier oben das  klösterliche Leben. Zur Zeit der Reformation wurde das Bruderhaus aufgelöst. 1818 zog dann der Forstmeister von Winterthur hier ein. Das Bruderhaus verwandelte sich in ein Forsthaus mit einer kleinen Wirtschaft.

Als wir das rustikale „Beizli“ betraten, waren wir von der vorweihnachtlichen Atmosphäre  sehr überrascht! Im wunderschön dekorierten Raum nahm unsere Gesellschaft an langen, festlich gedeckten Tischen Platz.

Samichlaus Rita

Rita, der Samichlaus mit lustiger Kappe, las aus ihrem „dicken Samichlaus-Buch“ einen Spruch vor und gab uns das feine Dinner bekannt, denn Hunger verspürten wohl alle. Zum Apéro offerierte uns der „Samichlaus“ einen guten Tropfen Weissen auf Kosten des Sportclubs. Das Abendmenue war sehr fein: Kraftbrühe mit Sherry, Kalbssteak mit Pilzsauce, Nudeln und verschiedenes Gemüse, als Dessert Zimtglacé mit eingelegten Pflaumen. Dazu leisteten sich die meisten einen feinen Roten.

In der Atmosphäre des schönen Restaurants kam bald einmal gute Stimmung auf! Der Lärmpegel war sehr hoch. Aber gut so, dann hat es allen gefallen, sich angeregt zu unterhalten.

Der Hess-Car brachte uns zu guter Abendstunde sicher wieder heim, so dass auch die Auswärtigen ohne Komplikationen mit dem öffentlichen Verkehr noch zu christlicher Zeit nach Hause fanden.

Liebe Rita, nochmals herzlichen Dank, es war wieder ein sehr schöner Chlaus-Ausflug – mach weiter so, es sind Dir alle dankbar!

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