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Der Servitenorden wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Florenz gegründet. Er befolgt die Regeln des hl. Augustinus. Der Ordensname kommt aus dem Lateinischen Ordo Servorum Mariae (OSM) und bedeutet Orden der Diener Mariens. Daraus leitet sich das "Leitmotiv" ab: Gott und den Menschen dienen nach dem Vorbild Mariens.
Seit der Zeit der josefinischen Reform war der Gemeinschaft die Seelsorge der Pfarre Rossau anvertraut. Im Jahr 2009 wurde das Servitenkloster aus personellen und finanziellen Gründen geschlossen und an die Erzdiözese Wien übergeben. |
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So präsentiert sich das Servitenkloster im Jahr 2011. Von Aussen sieht es einigermassen gut aus. Innen ist es renovationsbedürftig. |
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Links vom Kircheneingang ist die Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk, Patron der österreichischen Serviten. Über dem Eingang ist der Prager Brückensturz dargestellt. In der Moldau glänzen bereits seine fünf Sterne. |
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Über der Altar wird die Aufnahme des hl. Nepomuks im Himmel dargestellt. Unter der Altar liegt sein wunderbar in Marmor gehauener Leichnam. |
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Auf der linken Wand der Kapelle sieht man die Beichte der Königin beim hl. Nepomuk. |
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![]() Im Eingangsbereich der Kirche auf der rechten Seite befindet sich eine riesige Nepomukstatue. |
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In der Kirche ist auf der rechten Seite die Kapelle des von den Serviten verehrten Heiligen Peregrin und zu seinem Festtag gibt es Peregrinikipferln. |
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Eingang in den Kreuzgang. Auf 22 Tafeln wird über die Serviten und ihre Heiligen berichtet. |
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Eine alte Legende erzählt, wie die Kinder dem Orden den Namen geben, als sie beim Anblick der Mönche ausrufen: "Seht da, die Diener Mariens!" (lat. Servi Mariae). Von "Servi" kommt die im Deutschen heute gebräuchliche Bezeichnung "Serviten". |
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Blick vom Kreuzgang in den Hof, auf die Kirche und (unten) auf die Nepomuk Statue. |
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Statue des hl. Nepomuk im Hof des Kreuzgangs. |
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Fotos (ausser Peregrinikapelle): G. Eichinger, Oktober 2011 |
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