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Im Reiseführer steht "eine der besterhaltenen Burgen Österreichs". Der Weg vom Kloster Baumgartenberg her war beschwerlich, weil zu Mittag die Sonne brannte und es bergauf ging. Endlich oben angelangt, führt eine prächtige schattenspendende Eichenallee bis zur Burg. Da waren keine Touristen Herden, wir waren ganz allein.
1149 wird die Burg Clam erstmals urkundlich erwähnt. Zur Zeit des Bauherrn und Besitzers Otto von Machland bestand sie aus dem 5-stöckigen Palas (Wohnturm) und dem Bergfried (Rundturm). |
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Der zweite große Bauabschnitt erfolgte in der Gotik, als der Ostteil mit der "neuen" Burgkapelle gebaut wurde. Diese konnten wir besichtigen. Die unsicheren Zeiten des 30-jährigen Krieges überstand die Burg, sie wurde nie eingenommen, war aber um 1600 in einem sehr schlechten Zustand. Unter der Herrschaft von Freiherr Johann Gottfried von Clam wurde im 17. Jahrhundert (Renaissance) die Burg renoviert und der Ort Klam ausgebaut.
Auch die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts hat die Burg relativ
unbeschadet überstanden. Lediglich der kalte Krieg hinterließ seine Spuren: In
den achtziger Jahren liess Heinrich Clam einen Zivilschutz-Bunker gegen atomare
Strahlungen errichten.
Der Kastellan hatte frei, also führte uns die Gräfin Clam höchstpersönlich durch die Burg - Vielen Dank! Siehe auch: www.burgclam.com |