

Nach
ca. 200 km Pilgern ist das Ziel erreicht. Eindrucksvoll liegt die romanische
Kathedrale vor uns. Wir nehmen Quartier im Accueil Abbaye Sainte Foy, hinter der
Kirche und wurden von den Mönchen herzlich aufgenommen.
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Conques liegt auf einem Berghang. Für dieses Foto musste ich ins Tal hinab und auf der anderen Seite wieder hinauf steigen! Aber die Kondition ist ja nach so viel Wandern nicht schlecht. |
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Auf Grund der Fotos meint man der Kreuzgang wäre komplett. Es ist aber nur ein Viertel und ein paar Bögen übrig. |
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Das mittelalterliche Stadtbild von Conques ist einheitlich erhalten, der Besucher wähnt sich in einer anderen Zeitperiode. |
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Jeden Abend zu Orgelklängen wandelt sich im Inneren der Kirche die Beleuchtung und die Stimmung. Auch die milchigen Fenster aus dem Jahre 1994 nehmen andere Farben an. |
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Die romanische Statue der heiligen Fides (Foy). Sie befindet sich im kleinen Museum bei der Kirche (Tresor). Fides war 13 Jahre alt, als sie nach der Legende wegen ihres standhaften Glaubensbekenntnisses unter Maximinian Herkulaeus um 307 auf einem glühenden Rost gemartert und enthauptet wurde. Ihre Reliquien wurden ca. 860 von Agen nach Conques übertragen (eigentlich wurden sie gestohlen) , wo Fides als Sainte Foy verehrt wird. 1094 kamen Teile der Reliquien nach Sélestat (Schlettstadt) im Elsass. Dort gründete Hildegard von Büren, die Witwe eines Hohenstaufen mit Hilfe der Mönche von Conques ein Priorat St. Fides. Andere Reliquienteile gelangten in die Schweiz nach St. Gallen und ins Elsass. |
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Hier führt der Pilgerweg aus der Stadt heraus. Wir nehmen Abschied von Henrike, Christoph und Jutta, die weiterpilgern, während wir noch einen Tag in Conques bleiben. |
Alle Pilger, die in der Abbaye wohnten, haben für die abendliche
Pilgermesse das Lied
geübt.
Nach dem Gottesdienst gab es noch ein Konzert in der dunklen Kirche. Hans und
ich standen auf der Empore bei der Orgel und durften einige Lieder singen.
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