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Am Veloweg Richtung Bodensee komme ich schon bald nach Ravensburg zum Kloster Weissenau. |
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Hier bleibe ich noch einmal kurz stehen und lasse mich von der barocken Pracht der ehemaligen Prämonstratenserkirche Peter und Paul beeindrucken. |
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Dann geht es zügig dahin. Ich fahre so um die 25km/h. Den Jakobsweg lasse ich jetzt rechts liegen und steuere auf dem Radweg nach Friedrichshafen direkt dem Bodensee zu. Das ist zwar ein Umweg, ich denke aber, dass ich via Bodenseeradweg im Flachen schneller nach Meersburg komme. Unterwegs treffe ich zunächst auf eine Radfahrerin, mit der ich mich beim Fahren ein wenig unterhalte. Wieder allein, verfahre ich mich bei Meckenbeuren und lande in einer Abfall-Verwertungsanlage. Ich sei nicht der Erste wird mir beteuert. Also fahre ich zurück und dann durch ein Waldstück weiter Richtung Süden. Ein Radfahrer interessiert sich für mich und zeigt Respekt vor der von mir zurückgelegten Strecke. Er interessiert sich dafür, was ich da so viel an Gepäck mitschleppe und erschrickt wie schwer mein beladenes Rad ist. Er begleitet mich ein Stück und zeigt mir den weiteren Weg. Jetzt geht es im Schnelltempo nach Friedrichshafen, immer am Radweg neben der Hauptstrasse. Da kommt auch schon das Schild „Friedrichshafen“. Ich fahre immer geradeaus weiter auf das Stadtzentrum zu, kann aber schon bald auf den Bodensee-Radweg abbiegen. Ich bin etwas enttäuscht, denn der Bodensee-Radweg führt bis Immenstadt nicht am See, sondern entlang einer viel befahrenen Strasse. In Immenstadt mache ich eine kurze Pause, wähle auf meinem Handy das Schweizer Heim-Netz und telefoniere mit meiner Frau. |
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Meersburg |
Die Fähre läuft in Konstanz ein. |
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Jetzt gibt es kein Halten mehr, es geht alles ganz schnell, schon bin ich in Meersburg und da ist auch schon die Fähre. Ich gehe an Bord, verstaue das Rad und sitze im Oberstock und geniesse mein Mittagsbrötli.
Quer durch Konstanz geht es zur Brücke über den Rhein. Dort mache ich Halt. Hier begann mein Pilgerweg zu Fuss mit der Pfarrei – erste Etappe bis Märstetten. Der Weg ist geschlossen. Mit dem Zug fahre ich nach Zürich-Hauptbahnhof. Die S-Bahn bringt mich mit grosser Verspätung nach Birmensdorf. Jetzt kommt der Anstieg nach Aesch. Im Dorf auf der Haldenstrasse kommt mir eine Nachbarin entgegen und begrüsst mich: "Da wird sich aber Eine freuen", sagt sie und "ich weiss wo du herkommst!" |
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Übersicht Jakobsweg Leipzig-Konstanz |