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Lausanne am Genfersee ist die Hauptstadt des Kantons Waadt. Hier
hat das Olympische Komitee seinen Sitz.
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Die Altstadt wird dominiert von der Kathedrale, die als
eindrucksvollstes frühgotisches Bauwerk der Schweiz gilt.
Seit
dem 6. Jahrhundert war Lausanne Bischofsstadt. Ab dem späten 12. Jahrhundert
erbauten sich der Bischof und die Stadt eine neue Kirche nach dem Vorbild
der modernen gotischen Architektur der Île de France. Im Jahr 1275 wurde die
Kathedrale Notre-Dame in Anwesenheit des Papstes Gregor X. und des Königs
Rudolf von Habsburg geweiht. |
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Das Westportals stammt aus den Jahren 1515-1532. Sein reicher Figurenschmuck
musste im 20. Jh. vollständig erneuert werden. |
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Die Kathedrale von Lausanne folgt dem typischen Schema einer gotischen
Basilika: An die zweitürmige Westfront (nur ein Turm wurde ausgeführt)
schliesst sich das dreischiffige Langhaus an, das in der quadratischen
Vierung das Querhaus kreuzt. |
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Den östlichen Abschluss bildet der Chor mitsamt Umgang. |
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Die Fensterrose im südlichen Querhaus stammt aus dem frühen 13. Jh. Ihr
Bildprogramm umfasst die gesamte Darstellung der damals bekannten
Welt: Erde und Meer, Luft und Feuer, Jahreszeiten, Monate und Sternzeichen,
sowie Ungeheuer, die am Rande der Welt lauern. |
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Im
Chorumgang befindet sich das Grabmahl von Graf Otto I. von Grandson aus dem
14. Jh. Er war ein Förderer der Kathedrale Lausanne und Kreuzfahrer
(„Jerusalem-Pilger“). |
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Das "Portail peint" wurde 1225 - 1235 an die südliche Aussenwand des
Langhauses angefügt. Es ist wegen seines Figurenschmucks berühmt. In
der Mitte zwischen den Toren steht Maria. |
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Detail links (Altes Testament): Johannes der Täufer und Simeon mit Jesus,
der Simeons Bart liebkost.
Nach jüdischer Tradition wurde der erstgeborene Sohn in
Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes angesehen und dem Tempel
übergeben („dargestellt“), wo er durch ein Geldopfer bzw. Tierersatzopfer
auszulösen war. Das Lukasevangelium berichtet, dass der Knabe Jesus
gemäss dieser Gesetzesvorschrift von Maria und Josef zum Tempel gebracht und
das vorgeschriebene Opfer gereicht wird. Dort erkennen ihn Simeon und Hanna
als Erlöser. Simeon war Priester bzw. Hoherpriester und Nachfolger von
Zacharias.
Simeon spricht prophetische Worte
aus und stimmt seinen Lob- und Sterbegesang „Nun lässt Du, Herr, Deinen
Knecht, wie Du gesagt hast, in Frieden scheiden … “ an. |
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Von der
Kathedrale führt der Jakobsweg über die Escalier du marché hinunter in die Stadt. |
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Am Place de la Palude vor dem Rathaus |
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Wir besuchen die katholische Kirche in der Nähe.
Die Kirche Notre-Dame du Valentin ist die erste katholische Kirche, die nach
der Reformation in Lausanne errichtet wurde. Sie wurde 1832 im
klassizistischen Stil erbaut und 1992 von Papst Johannes-Paul II. zur
Basilika erklärt.
1832 leitete der Architekt Henri Perregaux die Bauarbeiten für ein neues
Gebäude.
Die gotische Marienstatue geniesst noch heute grosse Verehrung. |
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Der Weg führt vorbei an der Franziskuskirche (Place St-François) aus der Stadt heraus. Hier ein
Blick zurück zur Kathedrale. |
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Beim
Justiz Palast... |
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geniessen wir die Aussicht auf den Genfer See.
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