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Über Wiesen- und Feldwege geht es zunächst knapp 2 km nach Steinhausen. |
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Dort erwartet uns die barocke Wallfahrtskirche St. Peter u. Paul. Sie gilt als die schönste Dorfkirche der Welt. |
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Der Hochaltar mit der Pietà |
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Die Orgel im barocken Überschwang. Das Deckenfresko stellt die vier Erdteile dar. |
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Jede Menge Figuren, wie dieser Engel, preisen den Herrn. |
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Das Gnadenbild, eine Pietà aus dem 15. Jh. mit barocker etwas zu gross geratener Krone. |
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Über das Franzosengrab - 1796 kämpften hier die Franzosen gegen die Österreicher - gehen wir auf Waldwegen, oder wie hier im Bild am Waldrand, abseits vom Verkehrs- lärm nach Winterstettenstadt. |
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Die katholische Pfarrkirche St. Georg von Winterstettenstadt. |
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Oberhalb der Stadt auf einem Hügel in einer Burgruine halten wir Mittagsrast. |
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Eine Tafel klärt uns über den geschichtsträchtigen Hintergrund der Burg auf: 1181 Ritter Heinrich von Winterstetten, welfischer Lehensinhaber 1191 Staufisches Reichslehen 1214 Schenk Konrad v. Tanne-Winterstetten, Statthalter des Herzogtums Schwaben unter Friedrich II. 1331 Die Burg wird Habsburgisches Lehen 1438 Verpfändung an Truchess Georg I. v. Waldburg-Wolfegg (begraben in Bad Waldsee) 17./18. Jh. abgebrochen, als Steinbruch benutzt |
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Über Wiesen und Felder führt der Jakobsweg nach Bad Waldsee. |
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Gelegentlich geht es auch steil bergauf. |
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Bald kommt der See und die Doppeltürme der Stiftskirche St. Peter in Sicht. Sie sind das Wahrzeichen von Bad Waldsee und ragen seit 1766 in den Himmel. |
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Man kann die Kirche auch so fotografieren, dass man nur einen Turm sieht! 1765 wurde die alte gotische Kirche vergrössert und barockisiert. Am Ende des linken Seitenschiffes ist ein Kunstwerk besonderer Art in die Wand eingelassen: die prachtvolle Grabplatte Georgs I. von Waldburg, im Volksmund "der eiserne Mann" genannt bzw. von seinem Sohn, Georg II. - so genau weiss man das nicht.
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Gemeindehaus St. Peter neben der Kirche |
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Das Rathaus von Bad Waldsee, im Hintergrund das Heilig-Geist-Spital |
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Übernachtet haben wir bei den Franziskanerinnen im Kloster Reute, wo wir herzlich aufgenommen wurden. |
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