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Das Benediktinerkloster auf der Insel Reichenau wurde 724
gegründet und war ab 1540 Priorat des Konstanzer Bischofs. Es zählt neben St.
Gallen und Fulda zu den bedeutendsten Klöstern der karolingischen Zeit. 1803
wurde das Kloster aufgehoben.

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Der Westvorbau ragt wie ein Bollwerk in den Himmel.
Wer mit der Maus auf das Bild fährt, sieht wie es im April
2011 dort aussah. |
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Die romanische Struktur der dreischiffigen Kreuzbasilika
(1048 geweiht) ist gut erhalten. Das Gitter zum später hinzugefügten
gotischen Chor stammt aus dem 18. Jh.
Im
Chor befindet sich unter einer Bodenplatte das Grab Kaiser Karls III. (der
Dicke). Karl III. starb im Jahr 888 in Neidingen und wurde auf der Insel
beigesetzt.
Eindrucksvoll ist der offene Dachstuhl mit Eichenbalken aus
dem 13. Jh. |
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Der Markusschrein (Kopie) in der Halle des Westbaus ist eine Arbeit aus dem
frühen 14. Jh. Der Reliquienkasten ist mit vergoldeten und getriebenen
Silberplatten belegt. Auf den Längsseiten sind jeweils fünf Darstellungen
aus dem Marienleben und der Passion Christi zu sehen. An den Schmalseiten
lassen sich die Stifter des Schreins, König Albrecht und Königin Elisabeth,
kniend bei der Überreichung von Szepter und Reichsapfel an den Apostel
Markus, darstellen. Ausserdem wird ein "Gottesurteil" dargestellt, mit dem
die Echtheit der Markusreliquie nachgewiesen wurde: Der Überbringer der
Reliquie, ein venezianischer Kaufmann, musste die Hand in siedendes Wasser
halten und gleichzeitig die andere Hand auf den Schrein legen. Da er sich
nicht verbrannte, war die Echtheit der Reliquie erwiesen.
Das Original des Schreins ist in der Schatzkammer des Münsters aufbewahrt. |
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In
einer Seitenkapelle befindet sich dieser Jakobus im Kreis der anderen elf
Apostel. |
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Der Hof des ehemaligen Klosters |