Unser Wiener Domizil

St. Veit wurde erstmals 1195 urkundlich erwähnt, als ein Wiener Bürger namens Wergand am 3. Kreuzzug teilnahm und dazu seinen Weingarten belehnte. Zeugen des Geschäfts sind Albertus und Ernst de Sancto Vito (Sankt Veit), sowie Erchenkret von Hekkin(g) und Marquard von Hütteldorf.

Ober St. Veit wurde zugleich mit Unter St. Veit und einer Reihe anderer Orte am 19. Dezember 1890 mit Wien vereinigt.

St. Veit (Vitus) ist ein Märtyrer, der, da er nicht vom Glauben ablassen wollte, als 12-Jähriger um 304 in Süditalien ermordet wurde. Er gehört zu den 14 Nothelfern und ist der Schutzheilige der Apotheker, Bergleute, Bierbrauer und Gastwirte, Küfer und Winzer. Er wurde bei Epilepsie (Veitstanz), Hysterie, Besessenheit, Tollwut, Schlangenbiss, Blitz und Unwetter angerufen. Seine Attribute sind: im Ölkessel, Adler, Rabe, Hahn, Hund an der Leine.

Einige Bilder vom alten Dorfkern Ober St. Veit. Siehe auch unter "Spaziergang"

Auhofstrasse

 

Firmiangasse, genannt nach Leopold Maximilian Graf von Firmian. Er lebte 1766 - 1831, war Erzbischof von Wien und errichtete hier eine Sommerresidenz.

Heuriger Gössl-Schneider in der Firmiangasse

Firmiangasse

Firmiangasse

Glasauergasse / Firmiangasse

Was macht ein Brückenheiliger in Ober St. Veit ohne Brücke?

Sind Sie neugierig?
Erfahren Sie mehr über ihn und von seinen Abenteuern!

Die Glasauergasse ist benannt nach dem St. Veiter Bürgermeister Karl Glasauer (1819 - 1874). Sie hiess vorher "die Bauernzeil".

Nepomuk

 

Firmiangasse

Hietzinger Hauptstrasse

Sommerergasse. Bis 1894 hiess sie Brunnengasse.

Sommerergasse

Heuriger "Alte Weinhütt'n" in der Hietzinger Hauptstrasse

Wolfrathplatz

Nach Schuberts einstigem Verleger und dem Schrecken Klavier lernender Kinder, Anton Diabelli, ist jene Gasse benannt, die zum Streckerpark führt.

Nicht ganz aktuelles Bild vom Wolfrathplatz mit dem 158er Tram.