Meistens führt der Weg sanft berauf, dann wieder mal bergab. Die hellgelb leuchtenden Ginsterbüsche begleiten uns.

In La Clauze auf 1095m Höhe fotografierte ich diesen Turm. Es ist der Rest einer Burg aus dem 12. Jh. Ich denke die übrige Burg sah ich in den aus Granitblöcken erbauten Häusern des Weilers.

In der Ferne wird das Etappenziel, die Domaine du Sauvage erkennbar. Die Wiesen mit ihrer Blumenpracht und Tausenden von weissen Narzissen geben der Landschaft einen besonderen friedlichen Reiz.

Willkommen im Paradies, fernab der Zivilisation weg vom Verkehr  und den Handynetzen.

Tipp: Die Domaine du Sauvage liegt nicht direkt am Pilgerweg. Um den paradiesischen Frieden zu erleben, rentiert der kleine Umweg.

Die Herberge befindet sich in einer ehemaligen Templerburg und liegt auf einer Höhe von 1292m. Das Gîte 1 (linker Teil des Gebäudekomplexes) ist recht alt. Im Aufenthaltsraum wird im riesigen Cheminee fest eingeheizt.

Das Gîte 2 (rechts) wurde renoviert und präsentiert sich ganz  modern und angenehm warm.

Trotz intensiver Sonne war es  recht kühl.

Hier trafen wir Christoph, Jutta und Henrike, Pilger aus Deutschland.

Die Wäsche trocknet in der Sonne.

Wir wussten, dass es in der Herberge keine Verpflegung gab, also schleppten wir unseren Proviant in den Rucksäcken.

Zu unserer Überraschung konnte man aber doch Lebensmittel und Getränke kaufen und in der Küche selbst zubereiten.

Ich sah einer Gruppe Franzosen zu, wie sie genüsslich Spagetti assen. Ich muss wohl sehr hungrig ausgesehen haben, denn eine der Französinnen schenkte mir die restlichen Spagetti. Es hat für uns und auch noch für einen später kommenden Pilger gereicht.

Merci!

 

Übersicht Jakobsweg Le Puy - Conques